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Japan sicheres Drittland im Datenschutz

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Japan sicheres Drittland im Datenschutz

Für den Austausch personenbezogener Daten außerhalb der Europäischen Union gibt es den sogenannten Angemessenheitsbeschluss. Dieser regelt, welche Nicht-EU-Länder einen EU-adäquaten (oder sogar besseren?) Datenschutz umsetzen.

Japan sicheres Drittland im Datenschutz

Seit 23. Januar 2019 zählt Japan zu den sicheren Drittländern. Will ein Unternehmen, Behörde, öffentliche Stelle oder sonstige Organisation also Daten mit einer Organisation in Japan austauschen, sind keine umständlichen Verträge und Prüfungen mehr nötig (empfehlen tue ich sie dennoch!).

Wann ist ein Drittland sicher?

Was muss alles erfüllt sein, damit die Europäische Kommission einen Angemessenheitsbeschluss (adequacy decision) ausstellt?

  • ein Vorschlag durch die Europäische Kommission
  • ein Gutachten durch den Europäischen Datenschutzausschuss (European Data Protection Board)
  • Zustimmung durch Vertreter der EU-Mitgliedsländer
  • Umsetzung des Beschlusses durch die Europäische Kommission

Welche Länder sind sichere Länder im Datenschutz?

Nach dem Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission (engl. adequacy decision) sind:

  • Andorra,
  • Argentinien,
  • Kanada (nur kommerzielle Organisationen),
  • Färöer-Inseln,
  • Guernsey,
  • Israel,
  • Isle of Man,
  • Japan,
  • Jersey (Insel),
  • Neuseeland,
  • Schweiz,
  • Uruguay und
  • Vereinigte Staaten von Amerika (nur für Mitglieder des Privacy-Shield-Abkommens)

Es laufen aktuell auch Gespräche mit Südkorea.

Eine aktuelle Übersicht finden Sie auch hier:

Adequacy decisions

The European Commission has the power to determine, on the basis of article 45 of Regulation (EU) 2016/679 whether a country outside the EU offers an adequate level of data protection.

 

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